Der ‚normale’ Autobesitzer wird sich nun vielleicht fragen: Wozu braucht mein Auto eine Auspuffanlage aus Edelstahl? Von brauchen kann hier natürlich keine Rede sein, aber für jeden echten Tuningfan ist eine Sportauspuffanlage eine der ersten Tuningmaßnahmen die er an seinem Fahrzeug vornimmt. Denn was nützt ein optisch und motorentechnisch getuntes Fahrzeug wenn der Klang nicht stimmt? Und dieses unverwechselbare laute Röhren, dass man schon von weitem hört und das von den meisten Leuten eher als Krach empfunden wird, erreicht man erst mit dem fachgerechten Einbau einer passenden Sportauspuffanlage.
Nun ist man sich in der Tuningszene relativ einig, dass man das Fahrzeugtuning allgemein in mehrere Bereiche aufgliedern kann. Die häufigsten Unterscheidung erfolgt in den folgende Kategorien: Motorentuning, Fahrwerktuning, Karosserietuning und Innenraumtuning. Die Namen der einzelnen Bereiche machen schon deutlich, welcher Teil des Fahrzeugs getunt werden soll.
In welche Kategorie fällt nun aber das Tuning durch den Einbau einer Sportauspuffanlage? Es handelt sich nicht direkt um Motorentuning, da ja keine Veränderungen am Motor vorgenommen werden. Da aber durch den Einbau eines Sportauspuffs durchaus eine, wenn auch geringe, Leistungssteigerung erzielt werden kann, und es ja beim Motorentuning genau darum geht, die Leistung des Motors zu erhöhen, kann der Einbau einer Sportauspuffanlage indirekt doch zum Motorentuning gezählt werden. Das Fahrwerktuning befasst sich mit Veränderungen des Fahrwerks, betroffen sind hier vor allem die Federn und Stoßdämpfer eines Fahrzeugs, die Originalteile werden durch kürzere Federn und härtere Stoßdämpfer ersetzt. Beim Karosserietuning geht es in erster Linie um die optische Aufwertung des Fahrzeugs und der Einbau einer Sportauspuffanlage, besonders wenn es eine Edelstahlanlage ist, kann durchaus als optische Verbesserung eines Fahrzeugs betrachtet werden.
Mai 28

