Mrz 12

Stromanbieter und die Marktwirtschaft

Tag: Stromanbieter Vergleich
Larry Munz (larry.muenzenmay[at]arcor.de) @ 12. März 2010 um 15:08 Uhr

Gerade im Bereich der Stromwirtschaft werden marktwirtschaftliche Instrumente noch kaum genutzt. Durch mangelhafte Konkurrenz scheint die Vormacht der vier größten deutschen Anbieter fast ungebrochen.

Doch durch entsprechenden Strompreisvergleich lassen sich die monopolistischen Stellungen von den Energieriesen durchaus durchbrechen. Denn nichts belebt die Preisgestaltung mehr als ausreichender Wettbewerb.

Am Beispiel der Stromanbieter Frankfurt lässt sich dies vielleicht verdeutlichen. Während hier der Energieversorger Mainova AG aus den früheren Stadtwerken hervorgegangen ist und offenbar den Hauptanteil am städtischen Stromverbrauch liefert, kann hier zum Beispiel ein Wechsel zur OV Offenbach eine jährliche Ersparnis von 146,18 EUR (ausgehend vom Durchschnittsverbrauch eines 2-Personenhaushalts) mit sich bringen. Dies soll jedoch nur beispielhaft hier erwähnt werden, da auch in anderen Orten und Städten ein solcher Vergleich durchaus lohnenswert erscheint.

Allerdings muss man beim Preisvergleich mehrere Punkte durchaus beachten:

Durchschnittsverbrauch

Bevor man sich über die jeweiligen Angebote informiert, sollte man sich über den eigenen jährlichen Stromverbrauch bewußt sein. Denn anhand der Strommenge wird auch der günstigste Tarif ausgewählt. Viele Anbieter bieten gestaffelte Preise je nach Abnahmemenge.

Zahlungsweise

So mancher Stromanbieter bietet günstigere Preise bei jährlicher Vorauskasse. Wer es sich also leisten kann, ein bestimmtes Stromkontingent im Voraus zu bezahlen, der kann sogar noch weitaus bessere Ergebnisse beim Preisvergleich erzielen. Ob man hierzu in der Lage ist, lässt sich anhand der jährlichen Stromkosten schnell überblicken.

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass man auch als Endverbraucher durchaus auf die Energiepreise Einfluß nehmen kann. Die Waage zwischen Angebot und Nachfrage wurde auf dem Strommarkt nicht ausgehebelt, sondern funktioniert auch hier reibungslos. Allerdings sorgen wenige große Anbieter noch immer dafür, dass die Preisgestaltung in Form einer Monopolstellung funktioniert und dadurch die Kosten und erwirtschafteten Gewinne dem Wohlwollen weniger unterliegen. Durch radikalen Wechsel der Anbieter liese sich die Preisgestaltung durchaus ändern.

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