Aug 20

Tauchurlaub am Golf von Suez

Tag: Reisen
Sandra Vassner (sandra.vassner[at]googlemail.com) @ 20. August 2008 um 22:14 Uhr

Der Sommer ist noch jung, die Wassersportausrüstung neu und die Lust auf exotische Gefilde außerhalb Europas groß? Dann heißt das Motto eindeutig: Lastminute Ägypten!

Obwohl Ägypten am Mittelmeer liegt, ist für Urlauber das Rote Meer die empfehlenswertere Variante. Die Mittelmeerküste, die hauptsächlich den Ägyptern selbst als Ferienziel dient, ist einerseits an den guten Badeplätzen oft überfüllt, andererseits entsprechen die Ferienanlagen zumeist noch nicht den europäischen Vorstellungen von Urlaubskomfort. Wer also nur Sonne und Meer sucht und sich weder für Alexandria noch für Wüstenklöster interessiert, der sollte sich direkt ans Rote Meer aufmachen.
Besonders für Wassersportler sind die Strände rund um den Golf von Suez zu empfehlen. Für Surfer ist Safaga die erste Anlaufstelle: hier finden regelmäßig Weltcup-Rennen statt, die guten Windverhältnisse sind weithin bekannt und vom allgemeinen Massentourismus ist das Städtchen bisher einigermaßen verschont geblieben. Auf der gegenüberliegenden Seite des Golfes, auf der Halbinsel Sinai, gilt Ras el-Sudr bislang noch als Geheimtipp für ausländische Besucher. Zwar wird auch hier das Ufer immer mehr bebaut und der Ort selbst gilt als eher trostlos, dafür muß man kaum mit Pauschaltouristen rechnen und kann den kräftigen Wind voll ausnutzen.

So attraktiv die Gegend für Surfer auch ist, eine wahre Fundgrube ist sie für eine andere Gruppe. Wer Ägypten als Ziel für seinen Tauchurlaub auserkoren hat, sieht sich einer Unmenge von Möglichkeiten gegenüber. Die Auswahl des Reiseziels kann da schon schwierig werden.
Hurghada, das früher ein Geheimtipp für Taucher war, ist mittlerweile zum größten Ferienort Ägyptens mutiert und wird durch den starken Andrang der Badeurlauber immer unüberschaubarer.
Sharm el-Sheik, an der Spitze der Sinai-Halbinsel, ist mit einer prächtigen Unterwasserwelt und Bauvorschriften, die eine Verbauung der Landschaft verhindern, eine deutlich attraktivere Alternative.
Allgemein gilt: auf der Ostseite des Golfes reichen die Korallenriffe bis an den Strand, auf der Westseite muß man mit dem Boot hinausfahren.

Und falls das zu viel Sport ist: ´Ain Suchna ist sogar nach seinen heißen Quellen benannt.

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