Sep 20
Teure Energie: Bundesweite Stromanbieter bieten günstige Alternativen
Gegen die seit Monaten sehr hohen Strompreise können sich Verbraucher vor allem mit einem Wechsel des Stromanbieters zur Wehr setzten. Das ist momentan die effektivste Reaktion auf die oft wenig kundenfreundliche Preispolitik der örtlichen Versorger. Und da die Bundesnetzagentur bereits bei einigen großen Stromanbietern die Senkung der Netznutzungsentgelte verfügt hat, bleibt auch die Hoffnung auf bald sinkende Strompreise.
Bundesweit bietet die Berliner FlexStrom attraktive Strompakete mit Preisgarantien zwischen drei und zwölf Monaten. Diese Pakete, mit einem Preis ab 14,5 Cent pro Kilowattstunde, lohnen sich inbesondere dann, wenn man nicht viele Kilowattstunden mehr (oder weniger) als im Paket enthalten verbraucht. Allerdings muss der komplette Paketpreis im voraus entrichtet werden. Auch die Kölner Yello Strom GmbH bietet bundesweit konkurrenzfähige Angebote.
Die Strompreise der Stadtwerke Flensburg gelten in den Alten Bundesländern und haben eine Preisgarantie für sechs Monate. Der Kilowattstundenpreis liegt zwischen 15,75 und 17,10 Cent, die monatliche Gebühr zwischen 4,20 und 6,70 Euro - das hängt vom Versorgungsgebiet ab. Auch die Preise der eprimo GmbH liegen in weiten Teilen Deutschlands unter denen des Regionalversorgers. In Berlin ist insbesondere das “lekker strom”-Angebot der Nuon Deutschland GmbH interessant. Der Strom kostet 17,95 Cent pro Kilowattstunde und eine jährliche Grundgebühr in Höhe von 54 Euro. In Nordrhein-Westfalen ist der Tarif Spar Plus (15,09 Cent pro Kilowattstunde / 120,64 Euro Grundgebühr) der Stadtwerke Düsseldorf besonders empfehlenswert.
Wer Geld sparen und gleichzeitig die Umwelt schützen will, sollte sich die Ökostromangebote von LichtBlick oder eprimo ansehen. Sie sind oftmals günstiger als die “Normalstrom”-Produkte der heimischen Versorger und haben zudem noch einen ökologischen Nutzen. LichtBlick-Ökostrom kostet 18,50 Cent pro Kilowattstunde und 6,90 Euro monatliche Grundgebühr.










