Sep 27

“Träume sind Schäume”?

Tag: Esoterik
Andreas Mettler (presse[at]mettlerweb.de) @ 27. September 2007 um 11:00 Uhr

Als Traum wird ein Erlebnis im Schlaf beschrieben, überwiegend aus visuellen und akustischen Eindrücken bestehend. Von inneren Prozessen geprägt nimmt der Träumende das Traumgeschehen im Regelfall als äußere Realität wahr. Träume können in unterschiedlichen Phasen des Schlafes vorkommen. Bis heute konnte die Herkunft und Funktion von Träumen nicht abschließend wissenschaftlich geklärt werden. Die Psychologie sieht im Traum eine Reflexion des Unterbewusstseins, physiologisch wird die Existenz des Traumes mit neuronalen Prozessen während des Schlafes beantwortet, die Esoterik sieht in der Traumdeutung gar Ansätze für das Wahrsagen. Das zentrale Problem in der Traumforschung wird darin gesehen, dass der Traum nicht unmittelbar beobachtet werden kann. Um einen Traum zu erforschen, muss ein schlafender Mensch geweckt werden und zum Traum befragt werden. Inwieweit die Auskünfte des Geweckten dem tatsächlichen Traum entsprechen, ist umstritten. Trauminhalte werden als von verschiedenen Faktoren bestimmt angesehen: Träume in der ersten REM-Phase erhalten meist aktuellere Bezüge als Träume in der zweiten Schlafhälfte. Diese können einerseits von realen Ereignissen bestimmt sein, die in einem besonders kurzen Abstand zum Traum liegen oder auch von Erlebnissen mit einer besonderen emotionalen Intensität. Auch äußerliche Reize, die über die menschlichen Sinnesorgane aufgenommen werden, können einen Einfluss auf den Traum ausüben. So können bisweilen Inhalte des Radioprogramms eines Radioweckers oder auch das Schnarchen eines Zimmergenossen vom Träumenden in die Traumwelt integriert werden.

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