Aug 12
Was ist wichtig bei der Riester Rente?
Die Riester Rente ist für einen großen Personenkreis eingeführt worden, um eine zusätzliche Altersvorsorge auf privater Basis zu unterstützen.
Anspruch auf die Riester Zulagen haben z.B. Arbeitnehmer, Auszubildende, Beamte, Wehrdienstleistende, Empfänger von Arbeitslosengeld .
Gleichzeitig ist die Riester Rente keine Pflicht, sie wird auf freiwilliger Basis abgeschlossen. Auch die Form des Riester Vertrages, ob ein Banksparplan, eine private Rente oder eine Fondsrente ist dem Riester Sparer freigestellt, es muss sich nur um einen zertifizierten Vertrag handeln, der von der BaFin (Bundesaufsichtsamt Versicherungen) genehmigt wurde.
Erfüllen die Riestersparer die Voraussetzungen für die Zulagen, so spielt auch die Staatszugehörigkeit keine Rolle. Es ist nur zu berücksichtigen, dass ausländische Staatsbürger, wenn sie Deutschland wieder verlassen wollen, die Zulagen und Steuervorteile eventuell wieder zurückzahlen müssen.
Auch deutsche Staatsbürger, die ihren Ruhestand im Ausland verbringen wollen und ihren Wohnsitz in Deutschland aufgeben, müssen die Riester Zulagen und Steuervorteile zurückzahlen.
Seit 2006 gibt es die Unisex-Taife für alle Riester Verträge. Verträge, die vorher abgeschlossen wurden, berücksichtigen die unterschiedliche Lebenserwartung von Frauen und Männern, die sich im Beitrag oder in der Höhe der Rente bemerkbar macht. Da Frauen eine höhere Lebenserwartung haben und die Rente entsprechend länger zu zahlen ist, fällt ihre Rente niedriger aus, als bei Männern. Diesen Unterschied gibt es in der gesetzlichen Rentenversicherung nicht. Deshalb wurden die Bedingungen entsprechend angeglichen. Alle Verträge, die vor 2006 geschlossen wurden, unterliegen weiterhin der alten Regelung.
Autor: Heinz Welter
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