Sep 26

Was tun gegen Einbrecher?

Tag: Tipps und Tricks
Andreas Mettler (presse[at]mettlerweb.de) @ 26. September 2007 um 18:08 Uhr

Mehr als 500.000 Einbrüche jährlich allein in Deutschland hinterlassen nicht nur materielle Schäden, sondern in vielen Fällen auch ihre Spuren in der Psyche des Geschädigten. Sowohl Schlafstörungen, Schreckhaftigkeit, Hyperaktivität können Folgen sein gleichermaßen wie Angststörungen, Belastungsstörungen und starken Gefühlen wie Ohnmacht, Scham und Wut. Mit einer Aufklärungsquote von unter 20 Prozent entspricht die Vorgehensweise des Einbrechers häufig nicht mehr dem Bild des Einbruchs, das dem Wohnungseigentümer in den Sinn kommt, wenn er an diese spezielle Ausprägung eines Diebstahls denkt: Zunehmend findet der Einbruch am Tage statt, das Zerschlagen eines Fensters findet immer weniger Anwendung. Das Aushebeln von Fenster, Balkon- Terrassen- oder Wohnungstüren verursacht weniger Lärm, kann schneller und effektiver durchgeführt werden. Eine wichtige Zielsetzung zur Abwehr von Einbrechern sollte die Verunsicherung sein. Sirenenlärm, mechanische Sicherung und eine Alarmanlage können den Einbrecher bereits insoweit verunsichern, dass er sein Vorhaben aufgibt, noch ehe die eigentliche Tat stattgefunden hat. Kameras und unansehnliche Sensoren mögen über eine zusätzliche präventive Wirkung verfügen, sind jedoch auch mit relativ hohen Kosten und einer aufwändigen Installation verbunden. Alternativen bieten drahtlose und weitgehend installationsfreie Alarmtechniken, die in der Lage sind, ein Gebäude auch über mehrere Stockwerke hinweg zu überwachen und den Eindringling mit einer Sirene mit über 110 Dezibel von seinem Vorhaben abhalten.

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