Jun 27

Wasserspiele im Garten

Tag: Sonstiges
Torsten Maue (torsten.maue[at]gmail.com) @ 27. Juni 2007 um 11:37 Uhr

Wer sich einen Garten zulegt oder auch einen besitzt, träumt zumeist auch von einem schönen Gartenteich. Dennoch ist hierfür nicht immer der notwendige Platz vorhanden. Gute Ausweichmöglichkeiten bieten hier Quellsteine oder Wasserspiele. Sie ersetzen zwar nicht den Gartenteich aber dennoch bringt man mit Ihnen auf schöne Art und Weise etwas Romantik in den Garten.

So hört man halt an einem wunderschönen lauen Sommerabend zwar nicht das Liebesspiel der Frösche im Teich, aber man kann dem sanften Plätschern des Wasserspiels lauschen. Während man mit einem Gartenteich ein natürliches Biotop errichtet, ist ein Wasserspiel doch eher eine technische und natürlich auch künstlerisch gestaltete Anlage. Ein Wasserspiel ist in gewisser Weise auch mit einem Springbrunnen oder Wasserspeier gleich zu setzen.

Die Fontänen sind oft unterschiedlich hoch und können in vorgegebenen oder variablen Rhythmen variieren. Die Wasserspiele werden mit e inem raffinierten Rohrsystem gespeist und der Antrieb kann mit Pumpen aber auch durch natürliches Gefälle erfolgen. Wasserspiele waren bei den Adligen in der Epoche des Manierismus ein sehr beliebtes Element der Gartenkunst. In Salzburg ist aus dieser Epoche das bekannteste Bespiel zu finden, nämlich das Schloß Hellbrunn. Hier sollten die Besucher des Schloßgartens darauf gefaßt sein, daß sie unverhofft von einem Wasserstrahl angespritzt werden. Gerade im Sommer ein besonderes Vergnügen.

Im Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel befinden sich sehr bedeutende Wasserspiele aus der Zeit des Barock. Mittlerweile werden die Wasserspiele auch immer ausgetüftelter, so werden zum Beispiel in öffentlichen Parks Wasserspiele installiert, die auch gleichzeitig mit Musik gekoppelt sind. So wird nicht nur das Auge, sondern auch das Ohr angeregt.

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