Apr 11
Webradio eine wirkliche Alternative?
Musik aus dem Internet muss nicht immer illegal und als Download sein. Denn man kann auch Internetradio – kurz Webradio – hören.
Es gibt zwei verschiedene Arten des Internetradios: Zum einen verlegen immer mehr Hörfunksender ihr Programm auch ins Internet, so dass man seinem Lieblingssender lauschen kann, auch wenn man kein Radiogerät hat oder sich außerhalb des Sendergebiets befindet. Inhaltlich unterscheidet sich dieses Programm nicht von dem, das man auch im Radio hört. So kann man überall und zu jeder Zeit hören, was gerade auf seinem Stammradiosender gespielt wird.
Außerdem nutzen Hörfunksender das Internet, um zusätzliche Angebote zu machen: Spezielle Themen-Webradios, die sich auf Kinder, Schlagerfans oder Rocker spezialisiert haben. Aber auch einzelne Beiträge, die im Radio liefen können im Internet als Podcast oder Audio-on-Demand bereit gestellt werden.
Die zweite Möglichkeit ist sind die so genannten Internet-Broadcaster. Das sind Sender, die nur im Internet senden und über ein herkömmliches Radiogerät nicht zu empfangen sind. Sie haben meist eine nicht so große Hörerschaft, sind aber auch oftmals spezialisiert. In diesem Bereich finden sich auch viele private Webradios, die keinen kommerziellen Hintergrund verfolgen.
Wichtig bei allen Varianten des Internetradios ist ein guter Computer und eine schnelle Internetverbindung. Sowohl zum Hören als auch zum selber machen ist dies unabdinglich, da ansonsten während des Hören bzw. Sendens dauernd Störungen auftreten.
Wer selbst Musik senden möchte, muss die Urheberrechte beachten. Ein Beitrag an GEMA und GVL kann hier schon Abhilfe leisten, denn diese Institutionen sind dafür verantwortlich, das die Aufführungs- und Vervielfältigungsrechte der Komponisten, Textdichtern und Verlegern von Musikwerken, die bei diesen Verwertungsgesellschaften Mitglied sind, nicht verletzt werden.
Unter bestimmten Bedingungen ist es also für jeden möglich, selbst Radio-DJ zu werden.










