Nov 30
Wenn das Auge zu trocken ist
Jetzt, wo es Winter wird und die Heizungen höher gedreht werden, haben viele Menschen wieder Probleme mit trockenen Augen. Für die Betroffenen ein unangenehmes Gefühl: Die Augen brennen, jucken und man hat das Gefühl, einen Sandkorn im Auge zu haben. Häufig fallen trockene Augen zudem durch Rötung auf. Schuld daran ist speziell im Winter die geringe Luftfeuchtigkeit in den Räumen. Da können Luftbefeuchter Abhilfe schaffen. Wenn selbst diese nicht ausreichen, lohnt es sich über die Anschaffung eines Zimmerbrunnens nachzudenken.
Wichtig ist auch regelmäßiges Lüften des Raumes. Aber nicht nur die Luft, auch die Betroffenen selbst, sollten mit genügend Wasser versorgt sein. Es sollten zwei bis drei Liter täglich getrunken werden.
Aber das Raumklima ist nicht der einzige Auslöser für trockene Augen. Auch stundenlange Computer-Arbeit kann den Tränenfilm austrocknen. Dies wird als „Office Eye Syndrome“ bezeichnet. Durch das permanente Fixieren eines bestimmten Punkten, „vergisst“ das Auge den Lidschlag. Das Auge wird also nicht mehr so häufig mit Tränenflüssigkeit befeuchtet. Wenn dies die Ursache für die Augenschmerzen ist, dann sollte man häufiger bewusst blinzeln und regelmäßig Pausen einlegen.
Neben äußeren Faktoren, können aber auch bestimmte Krankheiten zu trockenen Augen führen. Dazu zählen z.B. rheumatische Erkrankungen und Diabetes. Aber auch hormonelle Veränderungen, wie in den Wechseljahren oder bei Einnahme der Pille, können solche Beschwerden hervorrufen.
Meistens sind trockene Augen harmlos, werden sie aber über längere Zeit nicht behandelt, können sich daraus schwerwiegendere Probleme entwickeln. Im schlimmsten Fall ist sogar ein Sehverlust möglich. Darum sollte man nicht zögern, bei Beschwerden mit den Augen einen Arzt aufzusuchen. Eine Behandlung kann beispielsweise mit künstlichen Tränen erfolgen.










