Jun 24

Wenngleich wir Essen meiden müssen…

Tag: Gesundheit & Medizin
Karl Krueger (karl.krueger75[at]web.de) @ 24. Juni 2009 um 18:21 Uhr

Bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit kommt es zu entsprechenden Reaktionen wie beispielsweise bei einer Überempfindlichkeit. Sie kann sich beispielsweise in Juckreiz, Ausschlag, Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall, Schnupfen oder Kopfschmerzen äußern. Der informativste Kontrast innerhalb Überempfindlichkeit und Nahrungsmittelunverträglichkeit (z.b. Glutenallergie) begründet sich in den physischen Abläufen. Unterdessen bei einer Überempfindlichkeit das Immunzentrum abwehrend gegen den Wirkstoff eines Nahrungsmittels wirkt und Antikörper bildet, kommt es bei einer Unverträglichkeit nicht zum einschalten der Immunantwort. Der ausführliche Hergang bei einer Nahrungssensibilität ist allerdings noch immer unbekannt. In Fällen von Unverträglichkeit Gluten fehlen dem Körper differenzierte Abwehrenzyme, in Folge dessen die Verdauung getrennter Nahrungsbestandteile unausführbar verarbeitet wird.

Die schlimmsten Fälle von Nahrungssensibilität sind Galaktoseintoleranz und Glutenunverträglichkeit, da die Betroffenen üblicherweise ihre vollständigen Ernährungsgewohnheiten begrenzen müssen.
Das Enzym Laktase ist für die Verdauung der Milch bzw. die Auftrennung des Milchzuckers verantwortlich. Fehlt dem Körper diese Substanz, so kann der Milchzucker nicht zersetzt werden und erzeugt im Darm eine fabelhafte Lagerstätte für Bakterien. Diese Bakterienansiedlung führt dann zu Schmerzen im Bauchraum, Durchfall und Blähungen. Um zu herauszufinden, ob es sich hierbei ernsthaft um eine Überempfindlichkeit handelt, bei der die Symptome übereinstimmen, wird ein spezifischer Test durchgeführt. Menschen mit einer Laktoseintoleranz können auf laktosefreie Milch beziehen oder besondere Wirkstoffe schlucken.

Gluten ist ein Wirkstoff, der vor allem in Weizen und Hafer enthalten ist. Folglich ist das Leiden auch als Weizenallergie namhaft. Ebenso geläufig sind die Namen Zöliakie und Sprue. Während einer Unverträglichkeit von Gluten wird die Schleimhautwand des Zwölfingerdarms ggf. zersört. Daraufhin führt dies zur Rückbildung der Darmkrypten, die für die Aufnahme von Nährstoffen verantwortlich sind. Folglich sind charakteristische Zeichen Müdigkeit und Gewichtsverlust.

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