Im Internet wimmelt es von Millionen Webseiten, aber wie läuft die ganze Einstellung ab? Wer sorgt dafür, dass eine Homepage für alle sichtbar und erreichbar im Netz steht?
Es gibt Internetdienstanbieter (so genannte Provider), die Webspace für die Webseiten der Kunden anbieten. Webspace umfasst neben dem Speicherplatz auch andere Dinge wie Traffic oder Skriptsprachen. Dieses wird dem Kunden auf einem Server zur Verfügung gestellt. Der Server ist dauerhaft erreichbar und jeder Internetbenutzer kann so über den Server die Webseiten rund um die Uhr abrufen.
Der Provider garantiert mit seinem Webhosting also, dass die Inhalte der Domain des Kunden sicher gespeichert und für alle Internetbesucher sichtbar veröffentlicht sind. Durch das Angebot des Providers ist die Homepage 24 Stunden am Tag zugänglich, mögliche Störungen durch technische Probleme werden – im Idealfall bei einem guten Webhoster – umgehend behoben.
Die Kosten für Webhosting können sehr unterschiedlich sein. Das liegt nicht zuletzt an der fast unüberschaubaren Anzahl an Internet Service Providern. Hier sollte man sich einen genauen Überblick verschaffen. Je nach eigenen Bedürfnissen kann man seine Webseite sowohl bei einem kostenlosen Provider als auch zu einem entsprechenden Preis bei einem professionellen Webhoster unterbringen. Hier werden oft fertige Pakete für Webspace angeboten die neben einer bestimmten Menge Speicherplatz auch schon die Domain selbst beinhalten können.
Wer einen kostenlosen Anbieter wählt, muss sich darüber im Klaren sein, dass das Angebot in der Regel durch Werbung finanziert wird. Man wird also später auf seiner Seite Werbebanner oder auch Pop-ups mit Werbung haben. Daher sind solche Angebote nur für private Homepages zu empfehlen. Ein geschäftlicher Internetauftritt mit Werbung für andere Produkte sollte ein Tabu sein.
Autor: Elke Lohre
E-Mail: elke.lohre@onmeco.de

