Aug 19

Wirtschaftsfaktor

Tag: Sonstiges
Torsten Maue (torsten.maue[at]gmail.com) @ 19. August 2010 um 10:30 Uhr

Zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor hat sich in den letzten Jahren das Merchandising, also die Produktion und der Verkauf von Fanartikeln entwickelt. Vor allem in der Showbranche und im Sport wird davon reichlich Gebrauch gemacht. Aber auch zum Beispiel in der Kfz-Industrie und von Markenherstellern in der Unterhaltungselektronik gibt es zusätzliche Produkte, die mit dem eigentlichen Artikel vom Gebrauchswert her nichts zu tun haben. Gute Beispiele dafür sind Schreibgeräte, Schlüsselbänder, Tassen oder Bekleidung mit dem Logo und der Werbeaussage des eigentlichen Produktes. Neben der zusätzlichen Werbewirkung dieser Artikel, wird damit auch viel zusätzlicher Umsatz generiert, bei Sportvereinen genauso wie in der Musikbranche.

Jeder der sich mit einem Verein, einem Sänger, einer Sängerin oder Band identifiziert, möchte dies zumeist auch offen nach außen kundtun. Auch Pins und Aufkleber oder Basecapes erfreuen sich dabei großer Nachfrage. Natürlich sorgt die große Nachfrage nach Fanartikeln auch für Arbeitsplätze, da diese ja auch hergestellt werden müssen.
Im sportlichen Bereich ist der Verkauf von Fanartikeln neben Sponsoring und Eintrittsgeldern eine feste Größe bei der Kalkulation der Einnahmen. Man denke nur an die großen Fußballklubs, die jedes Jahr in neuen Trikots auflaufen und diese dann auch als Fanartikel in großer Auflage verkaufen.

Im Motorsport ist das nicht anders. Formel 1 Fanartikel und DTM Fanartikel erfreuen sich einer konstanten bis steigenden Nachfrage und spielen einiges an Geld in die Kassen der Veranstalter bzw. einzelnen Teams. In Deutschland waren es während der Karriere von Michael Schumacher vor allem die Formel 1 Fanartikel von Ferrari. DTM Fanartikel sind vor allem von Mercedes und BMW gefragt, da sie kontinuierlich in der Spitze dieser Motorsportveranstaltungsreihe mitfahren.

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