Jun 30

Wissenswertes zu Metalldetektoren

Tag: Technik
Torsten Maue (torsten.maue[at]gmail.com) @ 30. Juni 2007 um 13:15 Uhr

Im Wesentlichen können Metalldetektoren in zwei Gruppen unterteilt werden, je nachdem welches Messverfahren zugrunde liegt: Da haben wir einmal die Pulsmessung und einmal die Wechselstrommessung. Bei der Pulsmessung werden in regelmäßigen Abständen einzelne Strompulse ausgesendet, was über die Sendespule erfolgt. Durch diese Pulse werden Wirbelströme in metallischen Objekten erzeugt, welche sich in der Umgebung der Spule befinden. Neben der Sendespule gibt es natürlich auch eine Empfangsspule in welcher durch die Wirbelströme eine Signaländerung verursacht wird. Diese Änderung ist als Spannung messbar. Die Wirbelstromantworten sind von unterschiedlichem Verlauf und Dauer, somit kann dadurch ein Hinweis auf die verschiedensten Metalle und deren Größe gegeben werden. Bei der Wechselstrommessung ist es wie folgt: Ein niederfrequentes Wechselstromsignal im Frequenzbereich wird bei dieser Messung von einigen 10kHz kontinuierlich ausgesendet. Das Empfangssignal wird dabei in der Empfangsspule nach Phasenlage und Amplitude im Spektralbereich analysiert. Das Prinzip der Übertragung gleicht dabei einem Transformator, denn hierbei handelt es sich auch um ein magnetisch gekoppeltes System. Bezogen auf das Sendesignal kommt es durch elektrisch leitfähige Flüssigkeiten und auch durch metallische Objekte zu einer Änderung der Amplitude und Phasenlage, die empfangen wird. Verschiedene Materialien und metallische Objekte können aufgrund dieser beiden unabhängigen Parameter unterschieden werden. Eine weitere Klassifizierung der Suchobjekte kann durch Einsetzen unterschiedlicher Sendefrequenzen erfolgen. Diese Sendefrequenzen können auch gleichzeitig ausgesendet werden. Bei allen Messverfahren wird die Signaländerung elektronisch ausgewertet und entweder ab einem bestimmten Schwellenwert durch akustische Signalgeber hörbar gemacht oder auf einer optischen Skala sichtbar angezeigt.

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