Mrz 12
Wunschkredit – Achtung bei den Zinsen
Jeder kennt das Gefühl, wenn eines der größeren Haushaltsgeräte kaputt geht und man nicht weiß, wie man dieses nun wieder ersetzen soll. Denn oftmals reicht das Einkommen gerade so aus, um über die Runden zu kommen. Für große Rücklagen ist nur selten genügend Geld vorhanden. Deshalb wird es häufig nötig, einen Wunschkredit aufzunehmen. Dieser sorgt für kurzfristige Lösung der finanziellen Sorgen, sodass die Waschmaschine oder der Kühlschrank, die ja dringend benötigt werden, schnell ersetzt werden können.
Doch hier ist Vorsicht geboten, denn teilweise belegen die Banken ihren jeweils angebotenen Wunschkredit mit Zinsen, die je nach Einkommen unterschiedlich gestaffelt sind. So müssen Menschen mit geringeren Einkommen oft höhere Zinsen zahlen. Die Banken begründen diese Vorgehensweise mit dem höheren Risiko, das aufgrund des niedrigeren Einkommens entstünde. Auf solche Angebote sollte man daher verzichten und diese meiden. Schließlich gibt es auch noch zahlreiche Wunschkredite, die nicht mit dieser Staffelung versehen sind.
Aber auch hier sollte man unbedingt einen Vergleich durchführen, um nicht in die Kostenfalle zu geraten. Denn die Banken verlangen teils sehr unterschiedliche Zinssätze, die für große Unterschiede im Rückzahlungsbetrag sorgen können.
Für den Abschluss eines Wunschkredits hingegen benötigt man nur die üblichen Unterlagen, sprich die Lohnabrechnungen, um zu belegen, dass man auch über ein ausreichend hohes Einkommen verfügt, um den Wunschkredit innerhalb der Laufzeit wieder zurück zahlen zu können. Außerdem muss man häufig noch Angaben zu den festen Ausgaben machen, die jeden Monat anfallen, also etwa Miete, Belastungen durch andere Kredite usw. Des weiteren wird die Bank noch eine Auskunft bei der Schufa einholen, um sich weitergehend gegen den Kreditausfall abzusichern.
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