Nov 13

Zahnkronenimplantate unnötiger Überfluss oder eine angebrachte Alternative?

Tag: Krankenversicherung
Karl Krueger (karl.krueger75[at]web.de) @ 13. November 2009 um 19:53 Uhr

Sobald echte Zähne entfernt werden muss man entscheiden, ob ein entsprechender Zahnersatz notwendig ist, oder ob man mit der vorhandenen Lücke einverstanden ist. Ist die Wahl ein Implantat, so muss der Betreffende unter Hinzuziehung einer professionellen Beratung bzw. der Beurteilung der dazugehörigen Auslagen entscheiden, welcher Ersatz in Frage kommt. Zahlreiche Personen wählen Zahnimplantate. Bei dieser Option der Zahnbehandlung ist zuerst eine Operation notwendig. Bei dem Eingriff wird die Haut zuerst mit einem Messer aufgemacht und im Anschluss wird ein Gewinde in den Kieferknochen gefräst. In dieses Profilgewinde wird anschließend der Kunstzahnhals hineingeschraubt. Der eingeschraubte Stift ist zusammengesetzt aus Titan, auf den schlussendlich der künstliche Zahn aufgeschraubt wird. Die Operation wird mit lokalen Betäubungen vollzogen und man sollte zuerst mehrere Monate mit der Montage der endgültigen Krone warten. Damit erstarkt der Knochen und der Kunstzahnhals könnte ohne Umstände anmontiert werden. Ein Stifteinbau bringt im Vergleich zu den konventionellen Möglichkeiten, wie z.B. fest montierte oder nur gering befestigte Zahnreihen, 3 bedeutungsvolle Stärken. Der erste gute Punkt ist der beständige Einbau des eingefügten Stiftkronzahns, welcher nahezu ebenso haltbar ist, wie welcher von den Echtzähnen. Zweitens beschützen die Titanschrauben vor Knochenveränderungen im Bereich des Kiefers, was für unzählige Sachkenner der relevanteste gute Punkt ist. Und schlussendlich müssen bei Kunstzahnimplantaten die unversehrten Zähne nicht kaputtgemacht werden. Ein Manko von Kunstzahnimplantaten als Zahnersatz ist, dass eine Operation unumgänglich ist und die Gefahr besteht, dass der Kieferknochen der Kunstzahnhals nicht toleriert und wieder herausgenommen werden muss. Dieser Punkt könnte aber ausschließlich in vier Prozent auftreten. Ein sonstiger Problemfall sind die entstehenden Zahnersatz Kosten . Die Versicherung bezuschusst lediglich den Betrag für eine gewöhnliche Behandlung. Wenn man keine Zusatzversicherung hat, so muss man die Kosten selber tragen, welche pro Titanimplantat ungefähr 1900 Euro betragen.

Was meinen Sie dazu?